Der Hallische Pietismus gilt als eine der Bewegungen, die im 18. Jahrhundert eine Reform des Bildungswesens bewirkten. Die Arbeit fragt nach den praktischen Umsetzungsmöglichkeiten der im hallischen Pietismus formulierten pädagogischen Theorie und nach der Rolle des Lehrpersonals. Im Mittelpunkt stehen die Ausbildung der Lehrer, Theologiestudenten der Universität Halle, in den Halleschen…
Der vorliegende Band präsentiert Ergebnisse eines von den Franckeschen Stiftungen 2004 anlässlich des Jubiläums »300 Jahre Freylinghausensches Gesangbuch« veranstalteten internationalen hymnologischen Symposions.Nach einer Reihe von Studien, die das Geist=reiche Gesang=Buch von 1704 unter neuen Aspekten beleuchten, widmen sich die meisten weiteren Beiträge der bis in die Gegenwart reichenden…
Der Pietismus des 18. Jahrhunderts gilt nicht nur als religiöse, sondern auch als politisch-soziale Reformbewegung, die sich auf unterschiedliche Bereiche der frühneuzeitlichen Gesellschaft auswirkte. Die These, dass auch die Medizin vom Pietismus beeinflusst und verändert wurde, wird in der vorliegenden Studie am Beispiel des Halleschen Pietismus in seinem institutionellen Zentrum, den…
Die Publikation bietet mit ihren 21 Liedern ein Viertel des Liedbestandes Paul Gerhardts (1607–1675) aus dem berühmten »Geist=reichen Gesang=Buch« von Johann Anastasius Freylinghausen (1670–1739), deren kritische Edition die wissenschaftliche Grundlage dieses Werkes darstellt. Es finden sich darunter so berühmte Lieder wie »Wach auf, mein hertz, und singe« oder »Geh aus / mein hertz / und suche…
Die Schulen des Halleschen Pietismus gehören zu den einflussreichsten schulgeschichtlichen Gründungen Deutschlands im frühen 18. Jahrhundert. Ausgehend von neueren Forschungen zur Pädagogik August Hermann Franckes und seiner Schulen wird in den Beiträgen dieses Sammelbandes der Kontext der frühneuzeitlichen Bildungsgeschichte aus verschiedenen Perspektiven thematisiert und eindrucksvoll…
Johann Crüger (1598–1622), heute weit weniger bekannt als sein Kollege Paul Gerhardt (1607–1676), schuf mit der »PRAXIS PIETATIS MELICA« ein pietistisches Gesangbuch, das nicht nur selbst über hundert Jahre immer wieder neu aufgelegt wurde, sondern mit seiner Konzeption, seinen Texten und Melodien Vorbild und Quelle vieler weiterer Gesangbücher wurde. Zum 350. Todesjahr der Berliner Kantors…
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